Aktuelle Infos zum Coronavirus

Coronavirus-Schutzverordnung

Am 25.06.2021 trat die Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) in Kraft und löst die Einrichtungsschutz-VO und die CoKoBev ab. Die Verordnung können Sie nachfolgend einsehen:
Coronavirus-Schutzverordnung - Stand: 22.07.2021 als PDF-Datei

Kommentierte Fassung der Coronavirus-Schutzverordnung - Stand: 22.07.2021 als PDF-Datei



Dorfgemeinschaftshäuser und Vereinsheime können wieder öffnen
Bürgermeister und Landkreis beschließen weitere Corona-Lockerungen in Hersfeld-Rotenburg

Hersfeld-Rotenburg, 24. Juni 2021 – Nur neun Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen, das Robert-Koch-Institut meldet einen Inzidenzwert von 1,7 und die Landesregierung hat weitere Lockerungsschritte erlassen: Die Corona-Lage im Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sich zusehends entspannt. Landrat Dr. Michael Koch und die 20 Bürgermeister des Landkreises haben sich in ihrer Konferenz am Mittwochmittag auf weitere kreisweite Lockerungsschritte verständigt:

Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser
Ab Montag, 28. Juni sollen die Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser im Landkreis wieder öffnen. Feste und Familienfeiern können demnach wieder stattfinden. Weiterhin gelten jedoch strenge Hygieneauflagen, angelehnt an die jeweils geltenden Verordnungen des Landes (etwa Hygiene und Kontaktbeschränkungen). Pro anwesender Person muss eine Fläche von 3 Quadratmetern zur Verfügung stehen, je nach vorhandener Fläche wird die erlaubte Zahl anwesender Personen also vorerst noch begrenzt. Das schließt geimpfte, getestete und genesene Personen sowie unter 14-Jährige mit ein. Tanz- und Gesangsveranstaltungen sind noch nicht wieder erlaubt, sportliche Betätigung von Vereinen oder Organisationen ist wie bisher möglich – nur unter Einhaltung eines Hygienekonzepts. Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Ich freue mich, dass wir heute weitere Einschränkungen aufgrund der auf Landesebene getroffenen Entscheidungen aufheben können. So kehrt wieder ein Stück unseres normalen Alltags zurück.“

Vereinsheime
Auch die Vereinsheime dürfen ab dem 28. Juni wieder geöffnet werden. Ebenfalls wie in den DGH’s müssen sich die anwesenden Personen an Hygienekonzepte halten, auch in den Vereinsheimen gilt die 3-Quadratmeter-Regelung. Bei Veranstaltungen herrscht grundsätzlich Maskenpflicht, am Platz und im Sitzen (bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern) kann die Maske ausgezogen werden. Harald Preßmann als Sprecher der Bürgermeister sagt: „Die Öffnungsschritte bedeuten nicht, dass wir alle Vorsicht fallen lassen. Die Vereinsvorstände tragen bei der Öffnung ihrer Heime die Verantwortung. Ebenfalls wie in der Gastronomie müssen anwesende Personen einen Genesenen-Nachweis vorhalten (geimpft, getestet oder genesen sein).“

Kitas
Ab dem 5. Juli gilt in den Kindertagesstätten im Landkreis wieder der uneingeschränkte Regelbetrieb. Kinder sollen jedoch auch weiterhin an den Eingangstüren der Einrichtungen abgegeben werden. Bei Eingewöhnungen müssen Eltern eine Maske tragen. Wer die Einrichtung betritt, muss geimpft, getestet oder genesen sein. Die Maskenpflicht für angestellte Fachkräfte/ErzieherInnen entfällt.

Kommunale Verwaltungen und Sitzungen der Kommunalen Gremien
Die Städte- und Gemeindeverwaltungen im Landkreis sind grundsätzlich wieder für Publikumsverkehr geöffnet – das ist nicht neu. Nach wie vor wird jedoch dringend um vorherige Terminvereinbarung gebeten, wenn ein Besuch der jeweiligen Verwaltung ansteht. Im Inneren gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Ab Montag, 5. Juli gibt es eine Veränderung bei Sitzungen der Kommunalen Gremien: Neben der Erfassung der Kontaktdaten anwesender Personen haben die Verwaltungsspitze und die Bürgermeister für den Aufenthalt am eigenen Platz (mit ausreichend Abstand zu Nachbarn) eine Empfehlung zum Maskentragen ausgesprochen. Auf dem Weg zum eigenen Platz ist das Tragen weiterhin verpflichtend. Ab dem 28. Juni sollen auch Besuche von runden Geburtstagen und Jubiläen wieder vermehrt stattfinden. Gratulationen und Geschenke seitens der Kommunen können wieder übergeben werden – an der Haustür und mit ausreichendem Mindestabstand. Vorher sollen die Treffen telefonisch vereinbart werden.





Kreisverwaltung und Bürgermeister beschließen weitere Lockerungen
Konfirmations- und Kommunionsfeiern in Bürgerhäusern wieder möglich – Public Viewing zur EM unter Auflagen durchführbar 

Hersfeld-Rotenburg, 9. Juni 2021 – Mit Blick auf den weiter rückläufigen Corona-Inzidenzwert im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben sich Vertreter der Kreisverwaltung und die 20 Bürgermeister auf weitere vorsichtige Lockerungen im Kreisgebiet geeinigt. Grundsätzlich können die Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser in den Kommunen jetzt wieder für Konfirmations- und Kommunionsfeiern genutzt werden. „Die Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie die geltenden Landesregelungen haben die heute gemeinsam getroffene Entscheidung bedingt“, sagt Harald Preßmann als Sprecher der Bürgermeister.

Grundsätzlich müssen bei den Feiern, die jetzt wieder in öffentlichen Räumlichkeiten stattfinden dürfen, aber wichtige Eckpunkte eingehalten werden, um neue Infektionscluster zu vermeiden. Dazu gehört die strikte Befolgung eines umfassenden Hygienekonzepts sowie eine Begrenzung auf 100 (ungeimpfte) Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Geimpfte und genesene Personen sowie Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen nicht mit. Alle anwesenden Personen müssen einen tagesaktuellen Test vorweisen können. Es gelten die üblichen Abstands- und Hygienevorgaben (inkl. Lüften und Zugangskontrollen), eine genaue Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch) muss gewährleistet sein. Wer eine Veranstaltung anmeldet, trägt hierfür die Verantwortung sowie die Aufsicht über die Einhaltung aller Regeln. Preßmann sagt: „Mit Blick auf die bevorstehenden Konfirmations- und Kommunionsfeiern erscheint uns die heute getroffene Entscheidung als praktikable Lösung. Vor der Vermietung entsprechender Räumlichkeiten durch die Kommune behalten wir uns eine genaue Prüfung der Einzelsituationen vor. Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein aller Teilnehmenden und hoffen auf einen rücksichtsvollen Umgang. Wir alle haben die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens selbst in der Hand.“ Über sonstige Öffnungen sowie Familienfeiern in kommunalen Räumlichkeiten soll nach jetzigem Stand Ende Juni verhandelt werden.

Fußball-EM startet: Public Viewing unter Auflagen möglich

Kurz vor Beginn der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft gibt es außerdem ein Update in Sachen Public Viewing: Weiterhin sollen die Sportlerheime im Landkreis grundsätzlich geschlossen bleiben – unter Auflagen wird das gemeinschaftliche Schauen der Fußballspiele im Rahmen der EM unter Federführung des jeweiligen Vereins aber möglich sein. Hierfür können zum Beispiel die Außenbereiche der heimischen Sportlerheime genutzt werden. Der Fachdienst Ordnung & Gewerbe der Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die gewerbliche Abgabe von zum Beispiel Getränken der jeweiligen Kommune angezeigt werden muss. Neben Kontaktdatenerfassung herrscht für Zuschauerinnen und Zuschauer eine Sitzplatzpflicht mit Bedienungszwang (nur Abgabe von Getränken in Flaschen). Gäste der Außenbereiche dürfen während der Veranstaltung Ihre Plätze nicht verlassen und maximal in Zehnergruppen zusammensitzen.




Sportlerheime, DGH, Feuerwehren & Co.
Bürgermeister legen weitere Corona-Lockerungen fest

Hersfeld-Rotenburg, 2. Juni 2021 – Die 20 Bürgermeister im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben sich in Abstimmung mit der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz und den Fachdiensten Gesundheit und Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung in ihrer heutigen Videokonferenz auf weitere Corona-Lockerungen geeinigt.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung werben sie in der Bevölkerung für Verständnis ihrer getroffenen Entscheidungen: „Uns in bewusst, dass viele Bürgerinnen und Bürger und auch Vereine öffentliche Einrichtungen wieder vollumfänglich nutzen wollen. Allerdings ist das in einigen Bereichen noch nicht möglich.“ Nach wie vor stehe die Gesundheit der gesamten Bevölkerung an oberster Stelle.

Gemeinde- und Stadtverwaltungen

Die Gemeinde- und Stadtverwaltungen haben zum Teil bereits geöffnet beziehungsweise öffnen ihre Türen ebenfalls wie das Landratsamt am Montag, 7. Juni. Hier werden die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nach vorheriger Terminvereinbarung entgegengenommen, bearbeitet und erledigt.

Dorfgemeinschafts- und Bürgerhäuser bleiben für private Feiern vorerst geschlossen – Sport ist aber möglich

Die Bürgermeister haben sich darauf geeinigt, dass die Dorfgemeinschafts- (DGH) und Bürgerhäuser im Landkreis für private Feiern vorerst noch geschlossen bleiben. Harald Preßmann, Sprecher der 20 Bürgermeister im Kreis, sagt: „Sämtliche Auflagen für größere Feiern in Innenräumen umzusetzen und zu kontrollieren, ist sehr schwierig. Daher haben wir die Entscheidung, ab wann die Einrichtungen für private Feiern öffnen, vorerst vertagt.“ Die Bürgermeister stimmen sich wöchentlich ab und werden auch in ihrer nächsten Konferenz über das Thema sprechen. Preßmann ergänzt: „Uns ist bewusst, dass bald Konfirmationsfeiern anstehen und die Bürgerinnen und Bürgern Planungssicherheit wollen. Aber die Sicherheit aller steht für uns an erster Stelle. Wir bemühen uns, schnellstmöglich eine Lösung zu finden.“

Für sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Gymnastik oder Kegeln sind die DGH und Bürgerhäuser mit entsprechendem Hygienekonzept geöffnet. Erlaubt sind Gruppen von höchstens zehn Personen. Zwei Haushalte können unabhängig von der Personenzahl zusammen Sport machen. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Kontaktbeschränkung ausgenommen, ebenso Kinder bis einschließlich 14 Jahren.

Beim Sport in Gruppen (z.B. Gymnastikgruppen, Kontaktsportarten wie Judo oder Boxen) dürfen sich die einzelnen Gruppen nicht durchmischen. Es muss gewährleistet sein, dass sich die einzelnen Gruppen (max. zehn Personen) in mindestens drei Meter voneinander entfernten Bereichen aufhalten.

Die Vereine und Gruppen, die die Bürgerhäuser und DGH nutzen wollen, müssen dies bei den jeweiligen Städte- und Gemeindeverwaltungen beantragen und ihr Hygienekonzept einreichen – sofern sie dies nicht bereits vergangenes Jahr getan haben.

Sportplätze, Duschen und Umkleiden offen, Vereinsheime zu – Flaschenverkauf außen ist möglich

Die Sportplätze sind geöffnet. Mannschaftssport und damit der gesamte Sportbetrieb ist erlaubt. Voraussetzung ist ein entsprechendes Hygienekonzept. Damit kann beispielsweise Fußball oder Handball in voller Mannschaftsstärke gespielt werden. Bei den Mannschaftssportarten wird ein Negativnachweis empfohlen (negativer Test, Genesenen-, Impfnachweis).

Die Vereins- und Sportlerheime bleiben grundsätzlich geschlossen. Jedoch ist der Flaschenverkauf im Außenbereich möglich, teilt das Gesundheitsamt des Landkreises mit.

Duschen und Umkleiden der Heime sind für die Sportlerinnen und Sportler mit entsprechendem Hygienekonzept geöffnet.

Kindergärten

In den Kindertagesstätten findet weiterhin ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. „Laut Erfahrungen der Bürgermeisterkollegin und –kollegen besuchen mittlerweile zwischen 80 und 90 Prozent der Kinder die Kita“, erklärt Preßmann. Die Kinder werden an der Haustür abgegeben, um Publikumsverkehr innerhalb der Kindertagesstätten zu vermeiden. Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bedeutet beispielsweise auch, dass die Mitarbeitenden regelmäßig getestet werden und die Kinder in kleinen und nicht wechselnden Gruppen betreut werden.

Schwimmbäder öffnen

Auch die Schwimmbäder im Landkreis öffnen wieder. Den Anfang macht Bad Hersfeld mit dem Geistalbad, das diesen Samstag, 5. Juni mit Terminvergabe und Zugangsbeschränkungen öffnet. Es folgt der Badepark Ronshausen am 10. Juni. Philippsthal, Schenklengsfeld und Nentershausen öffnen ihre Freibäder am 11. Juni. Am 12. Juni machen die Schwimmbäder in Rotenburg und Heringen auf. In Bebra wird am 21. Juni geöffnet. Das Freibad in Wildeck-Obersuhl wird in der Kalenderwoche 24 geöffnet, das genaue Datum wird noch bekanntgegeben.

Feuerwehren        

Die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis können mit geltendem Hygienekonzept wieder üben und ihre Ausbildung durchführen. „Die Hygienekonzepte, die die einzelnen Feuerwehren bereits vergangenes Jahr erarbeitet haben, gelten jetzt auch weiter. Es müssen also keine neuen Konzepte erstellt werden“, erklärt Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger. Nichtgeimpfte Feuerwehrkameradinnen und –Kameraden, die am Training und Ausbildung teilnehmen wollen, benötigen einen negativen Corona-Test. „Die Kreisausbildungen werden im August beginnen“, so Kauffunger.

Die Kreisjugendfeuerwehren werden durch den Kreisjugendwart Stephan Albracht mit einem Hygienekonzept versorgt, mit dem sie den Übungsbetrieb – möglichst im Freien – wieder aufnehmen können. Eine Testpflicht für die Kinder besteht nicht.

 
 
Kreisverwaltung ab Montag für Publikumsverkehr geöffnet
Inzidenz unter 50: Ab Mittwoch weitere Lockerungen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 

Hersfeld-Rotenburg, 1. Juni 2021 – Die Inzidenzzahlen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegen mit Stand heute seit Außerkrafttreten der Bundesnotbremse an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50. Damit ist die Voraussetzung erfüllt, dass der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ab morgen, 2. Juni die Stufe 2 der hessischen Landesregelung betritt. Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sagt: „Die zweite Stufe des hessischen Corona-Plans eröffnet uns wieder mehr Möglichkeiten. Wir können uns damit langsam an unseren Alltag herantasten.“ Gleichwohl sei durch die zurückgewonnen Freiheiten ein hohes Maß an Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger gefragt, so Künholz. „Nur wenn jeder von uns weiter so umsichtig handelt und sich alle an die geltenden Regeln halten, können wir die Krise meistern und zur Normalität zurückkehren.“

Präsenzunterricht in den Schulen

Ab Mittwoch ist für alle Schülerinnen und Schüler wieder durchgängig Präsenzunterricht möglich. An den Schulen herrscht jedoch ein an die Corona-Pandemie angepasster Regelbetrieb. Das bedeutet unter anderem eine Testpflicht zweimal pro Woche.

Kitas weiter unter Pandemiebedingungen geöffnet

In den Kindertagesstätten findet weiterhin ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.

Kontakte

Im öffentlichen Raum dürfen sich ab Mittwoch zwei Haushalte (unbegrenzte Anzahl) oder maximal zehn Personen treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt, ebenso vollständig Geimpfte und Genesene. Diese Regelung wird auch für private Treffen dringend empfohlen.

Größere Zusammenkünfte, Veranstaltungen, Kulturangebote (Kino, Theater, Konzerte)

Größere Geburtstags‐ und Hochzeitsfeiern mit bis zu 100 (ungeimpften) Personen können außerhalb von privaten Wohnungen in dafür nach den Hygienebestimmungen ausreichend großen Räumlichkeiten stattfinden, wenn alle Teilnehmenden über einen negativen Test verfügen. Im Freien sind Feiern bis zu 200 (ungeimpften) Personen möglich – ein negativer Test wird empfohlen. Sowohl draußen als auch drinnen gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln sowie eine möglichst elektronische Kontaktdatenerfassung.

Kulturangebote können für bis zu 200 Personen im Freien stattfinden (bei Einhaltung der Hygieneregeln). Genesene und Geimpfte zählen nicht mit. Ein negativer Test wird dringend empfohlen. Drinnen sind Veranstaltungen unter strengen Auflagen mit bis zu 100 Personen möglich. Genesene und Geimpfte zählen nicht mit. Ein negativer Test ist vorgeschrieben.

Das Gesundheitsamt kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl gestatten, wenn die  Einhaltung der Voraussetzungen gewährleistet wird.

Lockerungen auch im Sport: Mannschaftssport und gesamter Sportbetrieb erlaubt

Ab Mittwoch ist Mannschaftssport und damit der gesamte Sportbetrieb erlaubt. Voraussetzung ist ein entsprechendes Hygienekonzept. Damit kann beispielsweise Fußball oder Handball in voller Mannschaftsstärke gespielt werden. Bei den Mannschaftssportarten wird ein Negativnachweis empfohlen (negativer Test, Genesenen-, Impfnachweis).

Vereine, die die kreiseigenen Sportstätten nutzen wollen, müssen dies beim Fachdienst Schulen und Gebäude der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 06621 87 1472 beantragen – sofern sie dies nicht bereits getan haben.

Individualsport darf in Gruppen von höchstens zehn Personen stattfinden. Zwei Haushalte können unabhängig von der Personenzahl zusammen Sport machen. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Kontaktbeschränkung ausgenommen, ebenso Kinder bis einschließlich 14 Jahren.

Beim Sport in Gruppen (z.B. Rudern im 8er, Gymnastikgruppen, Kontaktsportarten wie Judo oder Boxen) dürfen sich die einzelnen Gruppen nicht durchmischen. Es muss gewährleistet sein, dass sich die einzelnen Gruppen (max. zehn Personen) in mindestens drei Meter voneinander entfernten Bereichen aufhalten.

Zuschauerinnen und Zuschauer beim Trainings- und Wettkampfbetrieb sind in geschlossenen Räumen (z.B. Sporthallen) erlaubt, wenn sie den Vorgaben für Veranstaltungen nachkommen können. In Fitnessstudios wird ein Negativnachweis empfohlen.

Schwimmbäder

Schwimmbäder, Thermalbäder und Saunen können mit Terminvereinbarungen öffnen. Es darf nur höchstens ein Gast je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von 10 Quadratmetern eingelassen werden. Gruppen sind nur bis zu zehn Personen zugelassen. Genesene und Geimpfte zählen grundsätzlich nicht mit. Ein negativer Corona‐Test für alle Gäste über sechs Jahren wird empfohlen.

Gastronomie

Die Gastronomie darf in der zweiten Stufe unter Auflagen auch in Innenräumen öffnen: Für den Besuch im Innenbereich ist jedoch ein aktueller Test nötig, für die Gastronomie draußen wird dies empfohlen. Gastronomen müssen die Kontaktdaten der Gäste erfassen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist an die Luca-App angeschlossen, die für diesen Zweck von Betreibern ebenso wie von Gästen genutzt werden kann. Clubs und Diskotheken dürfen die Innenbereiche als Bar oder Gastronomie zusätzlich zu den Außenbereichen öffnen.

Hotels und Übernachtungen

Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Campingplätze sind mit Auflagen geöffnet. Für Betriebe mit Gemeinschaftseinrichtungen gelten eine Auslastung von höchstens 75 Prozent und der Nachweis eines negativen Tests bei Anreise und zweimal pro Woche. Genesene und Geimpfte zählen nicht mit.

Einzelhandel

Grundsätzlich können alle Verkaufsstätten wieder öffnen. Auflage bleiben Mindestabstand,  begrenzte Kundenzahlen (je nach Größe der Verkaufsstätte) und Maskenpflicht. Bei allen Verkaufsstätten, die nicht der Grundversorgung dienen, wird ein negativer Test empfohlen.

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Massage) sind mit Auflagen geöffnet. Es besteht Terminvereinbarungspflicht, Kontaktdatenerfassung und die Empfehlung eines aktuellen negativen Tests (Genesenen-, Impfnachweis).

Spielhallen

Spielhallen können öffnen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird beziehungsweise Trennvorrichtungen eingebaut sind, Kontaktnachverfolgung stattfindet und medizinische Masken getragen werden. Außerdem ist ein negativer Corona‐Test notwendig (Genesenen-, Impfnachweis) und Bedienung ist nur an Sitzplätzen möglich.

Testzentren: Gesundheitsamt vergibt keine Einzelbeauftragungen mehr

Da im Landkreis mittlerweile flächendeckend Schnelltestmöglichkeiten angeboten werden, vergibt das Gesundheitsamt momentan keine Einzelbeauftragungen mehr für Schnelltestzentren.

Corona-Regeln auf der Website des Hessischen Sozialministeriums

Die aktuell geltenden Regelungen können auf der Website des Hessischen Sozialministeriums unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/wo-gelten-welche-bundes-und-landesregeln abgerufen werden.

Grundsätzlich gilt: Fällt die Inzidenz unter den Wert von 100, tritt der hessische Stufenplan der Landesregierung in Kraft – zuerst die Stufe 1. Bleibt die Inzidenz nach Außerkrafttreten der Bundesnotbremse weitere 14 Tage unter 100 oder liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 50, gilt Stufe 2. Steigt die Inzidenz hingegen an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100, greift erneut die Bundesnotbremse. Bei der Berechnung der Inzidenz werden die tagesaktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zugrunde gelegt.

Kreisverwaltung ab Montag für Publikumsverkehr geöffnet – Bitte um Terminabsprache

Ab Montag, 7. Juni ist die Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg wieder für den Publikumsverkehr zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden jedoch dringend gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren, um Wartezeiten zu vermeiden. Ausnahmen bilden die Zulassungsstelle Bad Hersfeld und das Bürgerservice-Büro in Rotenburg: Diese können ab Montag, 14. Juni und dann auch ausschließlich ohne vorherige Terminvereinbarung aufgesucht werden.

Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sagt: „Als Kreisverwaltung stehen bei uns Bürgerfreundlichkeit und Bürgerservice an erster Stelle. Deshalb wollen wir die Angebote der Kreisverwaltung auch möglichst niedrigschwellig zur Verfügung stellen.“ Die Besucher werden gebeten, sich in den Gebäuden der Kreisverwaltung an alle geltenden Hygienemaßnahmen zu halten, zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass es an den einzelnen Standorten zunächst nur jeweils einen geöffneten Eingang geben wird. Besucherinnen und Besucher, die zum Landratsamt (Friedloser Straße, Friedrich-Ebert-Straße) möchten, werden gebeten, den Haupteingang zum Bürgerservice-Büro an der Friedloser Straße zu benutzen, um sich anzumelden. Das gleiche gilt für die Außenstelle in Rotenburg. Entsprechende Schilder weisen den Bürgerinnen und Bürgern den Weg – auch an allen anderen Außenstellen wie im Hubertusweg und der Berliner Straße in Bad Hersfeld oder in Bebra.

Geöffnet ist die Kreisverwaltung montags und dienstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 8 Uhr bis 17.30 Uhr. Samstags ist die Zulassungsstelle in Bad Hersfeld sowie das Bürgerserivce-Büro in Rotenburg von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Allgemeine Fragen beantwortet das Team des Bürgerservice-Büros telefonisch unter 06621 870. Zudem können sich alle Bürgerinnen und Bürgerzeit jederzeit auf der Homepage des Landkreises unter www.hef-rof.de informieren.



Corona-Regeln in Hessen - Was gilt wann? als PDF-Datei


 

Lockerungsschritte gemäß Corona-Bundesnotbremse – Nachweis für Genesene kann per E-Mail beantragt werden
Landkreis reagiert auf sinkende Inzidenz: Wechselunterricht ab Freitag

Hersfeld-Rotenburg, 18. Mai 2021 – Unter Berücksichtigung des Inzidenzwerts vom morgigen Mittwoch wird der Landkreis Hersfeld-Rotenburg aller Voraussicht nach an fünf Werktagen in Folge unter 165 liegen. Samstage gelten als Werktage, Sonn- und Feiertage sind für die Berechnung nicht relevant. Gemäß des Infektionsschutzgesetzes (Bundesnotbremse) sind damit die Voraussetzungen erfüllt, um ab Freitag, 21. Mai, den Wechselunterricht an den Schulen im Kreis wieder aufzunehmen. Auch die Kitas werden gemäß der Bundesvorgaben geöffnet.

Zu Beginn dieser Woche sind alle Schul- und Kitaleitungen sowie entsprechend auch Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Schulverwaltungskräfte über die bevorstehenden Lockerungen informiert worden. Vorausgegangen waren Beratungen zwischen den Mitgliedern des Verwaltungsstabs des Kreises, dem Staatlichen Schulamt und Harald Preßmann als Sprecher der Bürgermeister im Landkreis. Gemäß der Bundesnotbremse sind Lockerungen an Schulen und Kitas am übernächsten Tag, nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert fünfmal unter 165 gelegen hat, möglich. Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Für die Schülerinnen und Schüler unseres Landkreises zählt unter Berücksichtigung geltender Hygieneschutzmaßnahmen jeder Tag, an denen sie die Schule vor Ort besuchen können. Bei einer weiter sinkenden Inzidenz sind wir sehr froh, die nächsten vorsichtigen Lockerungsschritte umzusetzen.“ Der Wechselunterricht gilt auf Grundlage des Bundesgesetzes auch für Abschlussklassen. An den Präsenztagen gilt für Schülerinnen und Schüler eine Testpflicht (2x/Woche). Die Notbetreuung im Falle von Wechselunterricht wird weiterhin nach den bekannten Regeln bis einschließlich der Jahrgangsstufe sechs angeboten.

In Kindertagesstätten ist bei einer Inzidenz von unter 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen möglich. Ab Pfingstdienstag wird dies im Landkreis Hersfeld-Rotenburg umgesetzt. Hierauf haben sich die Bürgermeister im Landkreis am Dienstagmittag geeinigt.

Grundsätzlich gilt: Fällt die Inzidenz unter den Wert von 100, tritt die hessische Landesregelung an Stelle der Bundes-Notbremse. Bei der Berechnung der Inzidenz werden die tagesaktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts zugrunde gelegt. Die aktuell geltenden Regelungen sind jederzeit auch auf der Webseite des Hessischen Sozialministeriums einsehbar – siehe:

- Geltende Regeln bei einer Inzidenz unter 165, aber über 100: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/kurz_knapp_bund_final.pdf

- Geltende Regeln bei einer Inzidenz unter 100: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/kurz_knapp_land_final_v3.pdf

Nachweis für Genesene kann jetzt per E-Mail beantragt werden

Alle Personen, die in den vergangenen sechs Monaten per PCR-Test positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, können beim Gesundheitsamt des Landkreises ab sofort eine amtliche Bestätigung über die zurückliegende Infektion beantragen. Hintergrund ist die veränderte Rechtslage, mit der bestimmte Corona-Maßnahmen für Genesene und vollständig Geimpfte nicht mehr gelten. Während der Nachweis des Impfstatus über Impfbescheinigungen und Eintragung in den Impfpass einfach geführt werden kann, ist es für Genesene oft schwierig, die überwundene Infektion nachzuweisen.

Daher stellt das Gesundheitsamt des Landkreises ab sofort schriftliche Bestätigungen aus: Das Amt bittet alle Betroffenen, den Genesenennachweis ausschließlich formlos per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum) zu beantragen. Nur in dringenden Fällen, etwa wenn Personen nicht über einen Internetzugang verfügen, können Bürgerinnen und Bürger den Nachweis über das Bürgertelefon unter 06621 87 87 87 anfordern.

Das Gesundheitsamt bittet um Verständnis, dass die postalische Übersendung des Nachweises aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Anträge mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Die schriftliche Bestätigung können Bürgerinnen und Bürger dann verwenden, wenn sie beispielsweise bei Kontrollen ihren Genesenen-Status nachweisen müssen. Den Genesenennachweis kann das Gesundheitsamt an alle verschicken, die mit Wohnsitz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen positiven PCR-Testbefund innerhalb der vergangenen sechs Monate erhalten hatten (positive Schnell- und Antikörper-Testbefunde zählen nicht). Zudem müssen mindestens 28 Tage seit dem PCR-Test vergangen sein, bis der Nachweis an Gültigkeit gewinnt.

Bei zukünftiger Corona-Infektion keine Beantragung notwendig: Nachweis für Genesene kommt automatisch per Post

Wer jetzt per PCR-Test positiv auf das Corona-Virus getestet wird, bekommt den Genesenennachweis ab sofort automatisch per Post vom Gesundheitsamt zugeschickt.




Allgemeinverfügungen des Landkreises aufgehoben
Ab sofort gilt nur noch die Bundes-Notbremse im Kreis Hersfeld-Rotenburg
 

Hersfeld-Rotenburg, 26. April 2021 – Mit sofortiger Wirkung hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg seine beiden Allgemeinverfügungen aufgehoben. Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Durch die beschlossene Bundes-Notbremse haben wir nun Maßnahmen, die bundesweit gelten. Diese wollen wir auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg umsetzen. Wenn die Bundesregelung überhaupt einen Vorteil bringt, dann sind es flächendeckende, einheitliche Regelungen.“

Welche Regelungen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gelten:

Kontaktbeschränkungen

Die Kontaktbeschränkungen gelten jetzt nicht mehr nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Bereich. Erlaubt sind Treffen von einem Haushalt mit einer weiteren Person (bei einer Inzidenz von über 100). Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Bei einer Inzidenz bis 100 sind Treffen von zwei Haushalten erlaubt.

Nächtliche Ausgangsbeschränkung bei Inzidenz über 100

Durch die Bundes-Notbremse gilt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ab sofort die geänderte Ausgangsbeschränkung zwischen 22 bis 5 Uhr. Joggen und Spaziergänge bleiben bis Mitternacht erlaubt, allerdings nur alleine.

ÖPNV

Bei der Nutzung besteht die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar).

Öffnungen von Geschäften:

Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel.

In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. Insbesondere ist beim Einzelhandel des erweiterten täglichen Bedarfs eine begrenzte Kundenzahl erlaubt (richtet sich nach Größe des Geschäfts).

In allen weiteren Geschäften ist Einkaufen mit Termin und einem aktuellen negativen Testergebnis weiterhin möglich. Ebenso bleibt der Dienstleistungsbereich, soweit nicht ausdrücklich genannt, offen, beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches. Diese Regelungen gelten jetzt auch für Baumärkte, die nicht mehr pauschal geöffnet sind.

Alle Geschäfte, die bis zu einer Inzidenz von 150 Terminshopping („Click and meet“) anbieten durften, müssen ab dieser Stufe schließen. "Click and collect“, also die Abholung von Waren beziehungsweise deren Auslieferung, bleibt weiterhin möglich.

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen sind nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken und nur mit FFP2-Maske zulässig. Ausnahmen sind der Friseurbesuch und die Fußpflege, hier muss zusätzlich ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.  Kosmetik- und Tattoostudios müssen schließen, ebenso Fitnessstudios und Solarien.

Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten:

Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen. Abholung- und Lieferdienste sind weiterhin möglich.

Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten.

Für alle anderen gilt: Die Ausübung des kontaktlosen Individualsports ist alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes möglich. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen.

Schulen und Kitas

Im Hinblick auf die Schulen und Kindergärten ändert sich aufgrund der hohen Inzidenz im Kreis grundsätzlich nichts: Bei einer Inzidenz über 165 ist der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt. Eine Notbetreuung wird gewährleistet. Mögliche Ausnahmen bilden die Abschlussklassen.


Telefonische Terminvereinbarung für Corona-Schnelltest im Testzentrum Obersuhl

Ab Dienstag, den 27.04.2021 besteht die Möglichkeit auch telefonisch einen Termin für einen Corona-Schnelltest im Testzentrum Obersuhl zu vereinbaren. Hierfür steht Ihnen montags bis freitags von 8:30 – 13:00 Uhr sowie samstags von 8:30 – 12:30 Uhr die Rufnummer 0151/74535533 zur Verfügung. Hierdurch soll für die Mitbürger, die keine Möglichkeit der Online-Anmeldung haben, ein Angebot zur Terminvereinbarung geschaffen werden.

Termine können natürlich auch weiterhin schnell und unkompliziert über die bekannte Seite https://apo-schnelltest.de/testzentrum-obersuhl vereinbart werden. Sofern Sie die Möglichkeit haben, bitten wir Sie von der elektronischen Terminvergabe Gebrauch zu machen. Alternativ steht ihn nun die vorgenannte Rufnummer zu den angegebenen Zeiten zur Verfügung. Personen, die sich über die Hotline angemeldet haben, sollten jedoch ausreichend Zeit mitbringen, damit sie ihr Ergebnis im Anschluss persönlich in Empfang nehmen können.



Die Corona-Verordnungen in der Übersicht:




Schnelltestzentrum in Wildeck-Obersuhl ab dem 30.März 2021 in Betrieb

Wildeck. Als gemeinsame Kooperation zwischen der Gemeinde Wildeck, dem Testzentrum Werratal, der ortsansässigen Apotheke und dem DRK Ortsverein Obersuhl geht am Dienstag, den 30.März 2021 das Testzentrum in Wildeck-Obersuhl in Betrieb. Vor Ort ist eine Teststraße nach dem Einbahnstraßenprinzip eingerichtet, in der sowohl Ein- als auch Ausgang für mobilitätseingeschränkte Personen benutzbar sind.

Mit der Verordnung vom 09. März 2021 haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Das kostenfreie Testangebot des Testzentrums Wildeck findet im Bürgerhaus in Obersuhl (Eisenacher Straße 81a) statt. Abhängig von den jeweiligen Testkapazität sind Tests für alle Bürgerinnen und Bürger möglich, die keine Symptome haben und sich vorher über die entsprechende Online-Plattform angemeldet haben.

Im Testzentrum in Wildeck-Obersuhl besteht eine Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-Maske) und auch der sichere Abstand von mindestens 1,5 m ist einzuhalten. Das Testangebot kann einmal pro Woche von den Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen werden. Dazu ist eine Online-Anmeldung mit anschließendem Ausdrucken des ausgefüllten Dokuments Voraussetzung. Dies ist notwendig, da sich auf dem Dokument ein QR-Code befindet, der ein kontaktloses Check-in ermöglicht. Es ist zwingend erforderlich, zusätzlich zum ausgedruckten und unterschriebenen Dokument seinen Personalausweis mitzubringen. Für einen reibungslosen Ablauf werden ausschließlich die zu testenden Personen gebeten, sich 5 Minuten vor ihrem gebuchten Testtermin im Bürgerhaus einzufinden. Eine frühere Ankunft ist nicht nötig, da die Termine verbindlich sind und Warteschlangen so vermieden werden. Nach Ablauf des gebuchten Zeitfensters besteht kein Anspruch auf Testung. Da Testung und Auswertung zeitnah stattfinden, ist innerhalb einer Stunde mit der

Ergebnismitteilung zu rechnen. Das Ergebnis wird als Zertifikat unter Berücksichtigung des Datenschutzes (DSVGO-konform) und ausschließlich per E-Mail mitgeteilt. Eine Ergebnisauskunft vor Ort ist daher nicht möglich.

Weitere Hinweise:

Personen mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung melden sich bitte nach wie vor beim Hausarzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117). Typische Symptome einer Infektion mit dem COVID-19-Virus sind unter anderem: Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, trockener Husten sowie Halsschmerzen. Weitere Details zu den Symptomen können Sie der Homepage des RKI entnehmen. Ausschließlich Personen, die auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, dürfen von einer weiteren Person begleitet werden.

Positive Ergebnisse von Schnelltests sind meldepflichtig und werden vom Testzentrum automatisch an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet (Gesetzesvorgabe gemäß IfSG §6).

Im Falle eines positiven Schnelltests muss sich die getestete Person umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Nehmen Sie in so einem Falle bitte Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf oder melden Sie sich beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 für Informationen zu weiteren Schritten. Werden Sie positiv auf COVID-19 getestet, ist ein PCR-basierter Test notwendig.

Öffnungszeiten und Adresse des Schnelltestzentrums

Folgende Testzeiten sind vorläufig geplant:

Dienstag und Donnerstag: 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Samstag von 10.00-14.00 Uhr

Es erfolgt eine dynamische Anpassung der Test-Termine entsprechend des Bedarfs und der personellen Kapazität.

Das Testzentrum finden Sie im Bürgerhaus Obersuhl, Eisenacher Straße 81a, 36208 Wildeck-Obersuhl (gegenüber der Apotheke)

Anmeldung bitte unter: https://apo-schnelltest.de/testzentrum-obersuhl






Presseinformation des Landkreises Hersfeld - Rotenburg vom 04.02.2021:

Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung
Landrat und Bürgermeister geben Hinweise zu abgelaufenem Ausweis

Hersfeld-Rotenburg, 4. Februar 2021 – Seit Mittwoch können Bürgerinnen und Bürger, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören, wieder Termine für die Corona-Schutzimpfung buchen. Mit Blick auf die bevorstehende Impfung stellen jedoch viele über 80-Jährige in Hersfeld-Rotenburg fest, dass ihr Personalausweis abgelaufen ist. Diesen benötigen sie jedoch, um sich im Impfzentrum des Landkreises in der Göbel Hotels Arena in Rotenburg auszuweisen.

Landrat Dr. Michael Koch und Harald Preßmann, der Sprecher aller Bürgermeister im Kreis, weisen darauf hin, dass die Impflinge auch mit abgelaufenem Ausweis zum Impfen kommen können. Sie sagen: „Die Seniorinnen und Senioren brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass sie aufgrund eines abgelaufenen Ausweises nicht geimpft werden.“ Im Hinblick darauf, dass Termine bei den Einwohnermeldeämtern und Fotografen aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit nicht oder nur mit langen Wartezeiten möglich sind, werden auch abgelaufene Ausweise akzeptiert.

Informationen zum Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung finden Interessierte im Internet unter www.impfen-hef-rof.de. Impftermine können per Telefon unter 116 117 oder 0611 505 92 888 oder im Internet unter impfterminservice.hessen.de vereinbart werden. 





Presseinformation des Landkreises Hersfeld - Rotenburg vom 18.01.2021:

Neue Website hilft bei Fragen rund um das Impfzentrum Hersfeld-Rotenburg
Informationen zur Terminvergabe, Anreise und zum Impfablauf
Hersfeld-Rotenburg, 31. Januar 2021 – Das Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wird am Dienstag, 9. Februar in Betrieb gehen. Im Vorfeld veröffentlichen der Landkreis und das Klinikum Hersfeld-Rotenburg eine neue Website zum Impfzentrum: Die Internetseite ist jetzt online unter www.impfen-hef-rof.de.

Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Mit der neuen Website zum Impfzentrum Hersfeld-Rotenburg möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern die wichtigsten Fragen rund um das Impfzentrum gebündelt zur Verfügung stellen. Dazu zählen unter anderem Fragen zur Impfterminvergabe oder zur Anreise.“ Wer mit dem Auto zur Göbel Hotels Arena fahren möchte, findet auf der Website eine Anfahrtsbeschreibung. Für die Anreise mit dem ÖPNV führt ein Routenplaner direkt zur Haltestelle am Impfzentrum. Weiterhin finden Interessierte auf der Internetseite allgemeine Informationen zur Impfung, Impfreihenfolge und zu den mobilen Impfteams.

Wer sich im Vorfeld fragt, wie das Impfzentrum aufgebaut ist, wie viel Zeit für die Impfung eingeplant werden muss und was alles zum Termin mitzubringen ist, bekommt die Antworten dazu ebenfalls auf der neuen Internetseite.

Die Website wird laufend aktualisiert. Im Laufe der nächsten Woche werden Bilder und Videos ergänzt, damit sich Interessierte vorab einen Überblick zum Impfzentrum und Impfablauf verschaffen können.

Guido Kamm, der die Internetagentur dd-media.de betreibt, hat die Programmierarbeit übernommen und die neue Website kostenfrei erstellt, um damit seinen Beitrag zur Corona-Pandemie zu leisten.  




 
Schließung gemeindlicher Einrichtungen ab 02.11.2020
 
Ab 02.11.2020 bleiben bis auf Weiteres die gemeindlichen Mehrzweckhallen, Bürgerhauser, Sporthäuser sowie die Kleinschwimmhalle geschlossen.
 
 

Offener Brief an die BürgerInnen der Gemeinde Wildeck von Bürgermeister Alexander Wirth vom 29.10.2020
 
Liebe Wildecker BürgerInnen,

ob beim Einkaufen, beim Friseur, in der Schule oder im Bus - seit einigen Wochen gehören Masken zu unseren ständigen Begleitern. Die Ansichten über die Notwendigkeit zum Tragen von Masken sind dabei geteilt. Genauso sind viele beim Thema Corona geteilter Meinung. So mancher ist inzwischen des Dauerthemas Corona sowohl in den Medien als auch in privaten Gesprächen überdrüssig.

Dass wir in Wildeck bisher gut durch die Corona-Krise gekommen sind und von hohen Infektionszahlen verschont blieben liegt auch daran, dass wir in Wildeck in der Corona-Krise gut zusammengestanden haben. Die Zahlen belegen, dass sich diese Anstrengungen lohnen - Anstrengungen, die wir alle bislang mit beachtlicher Solidarität geleistet haben. Hierfür danke ich Ihnen allen herzlich. Die Maßnahmen nach dem ersten Lockdown schrittweise zu lockern, wurde von vielen von Ihnen begrüßt, ein leichtes Aufatmen war zu spüren und für uns alle nach der langen Zeit der Entbehrungen sicher auch notwendig. Viele sahen diese Schritte aber auch mit Sorge vor möglichen Infektionsrisiken.

Inzwischen ist das eingetreten wovor viele Angst hatten und wovor viele Experten immer warnten. Wir sind im zweiten Lockdown angekommen. Die Anzahl der Neuinfizierten steigt rasant an. Bundes- und Landesregierung mussten handeln. Dieser zweite Lockdown ist zunächst auf ca. vier Wochen begrenzt. Wieder bitte ich Sie alle, die Hygieneregeln und entsprechenden Verordnungen einzuhalten, um diese Pandemie erneut einzudämmen und sowohl die Wirtschaft als auch das Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu bewahren.

Vor diesem Hintergrund ist weiterhin verantwortungsvolles Verhalten gefragt. Wenn Sie weiter auf den erforderlichen Abstand achten und sich nach den Vorgaben einschränken, können wir der neuen Normalität gerecht werden. Schaffen wir es gemeinsam das Infektionsgeschehen einzudämmen,  können wieder weitere Schritte zur Lockerung erfolgen, auf die insbesondere Familien hoffen.

Neben den Aufgaben, die die Wildecker Gemeindeverwaltung in der Pandemie-Zeit in besonderer Weise fordern, sind die alltäglichen Aufgaben nicht vernachlässigt worden. Wildeck hat mit ihren Ämtern und Abteilungen in der Verwaltung und bei den Gemeindewerken seit Ausbruch der Pandemie im März die Dienstleistungen für die BürgerInnen weitgehend aufrechterhalten hat. Dafür danke ich allen engagierten MitarbeiterInnen.

Wieder erschwert sich die Situation für viele Betriebe, insbesondere Gaststätten, auch bei uns in Wildeck. Informationen zu Hilfe und Unterstützung erhalten Sie unter www.wildeck.de. Ich hoffe, dass sich die wirtschaftliche Lage für alle Betroffenen - MitarbeiterInnen, BetreiberInnen und Unternehmen - recht bald wieder positiver entwickelt.

Lassen Sie uns gemeinsam mit der notwendigen Konsequenz und Strenge die nächsten Wochen bestreiten, um uns die Hoffnung und Möglichkeit auf ein Weihnachtsfest zumindest mit unseren Familien wie gewohnt feiern zu können, aufrecht zu erhalten. Wenn wir weiterhin als Gemeinde zusammenhalten, solidarisch handeln und uns im Miteinander unterstützen, bin ich zuversichtlich, dass das Wildecker Leben nach Bewältigung des Corona-Geschehens wieder aufblühen wird.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie die kalte Jahreszeit in Wildeck oder andernorts ein Stück weit mit Abstand genießen können.

Kommen Sie gut durch die Zeit und bleiben Sie alle gesund.

Ihr
Alexander Wirth

 
 
 
 


Hygienekonzept für Bürgerhaus und Mehrzweckhallen der Gemeinde Wildeck

Nach Empfehlungen und Vorgaben des Landes Hessens können die Bürgerhäuser und Mehrzweckhallen für verschiedene Veranstaltungen, auch sportliche Betätigungen, seit dem 08.06.2020 wieder freigegeben werden, sofern entsprechende Hygienekonzepte vorgelegt und eingehalten werden.

Wir möchten hierbei besonders an das große Maß der eigenen Verantwortung appellieren, da wir das Ende der Corona-Pandemie noch lange nicht erreicht haben.

Um den Sicherheitsbestimmungen Folge zu leisten, müssen alle Vereine, die das Bürgerhaus Obersuhl und/oder die Mehrzweckhäuser in den anderen Ortsteilen nutzen, in Ergänzung unseres Hygienekonzeptes einen Hygieneplan erstellen. Dieser Hygieneplan ist vor der Nutzung der Räumlichkeiten unserem Ordnungsamt/Bürgerbüro vorzulegen.

Bitte beachten Sie, dass die Nichteinhaltung des Hygienekonzeptes und des zu erstellenden Hygieneplanes den vorübergehenden Ausschluss der Nutzung des Bürgerhauses bzw. der Mehrzweckhallen oder sogar die erneute komplette Schließung dieser Häuser zur Folge hat.

Das Hygienekonzept wurde anhand der aktuellen Vorgaben des Landes Hessen zum 13.08.2020 angepasst.
Aufgrund des stetigen Anstieges der Corona-Neuinfektionen und den damit verbundenen Beschlüssen, sind das Bürgerhaus sowie die Mehrzweckhallen ab 02.11.2020 bis auf Weiteres geschlossen.

  Hygienekonzept für Bürgerhaus und Mehrzweckhallen der Gemeinde Wildeck vom 13.08.2020 als PDF-Datei


Corona-Soforthilfe für Ihr Unternehmen

Auf der Internetseite des Regierungspräsidium Kassel wird Ihnen erklärt, wie Sie Soforthilfe für Ihr Unternehmen beantragen.

Zudem werden hier eine Checkliste sowie eine Ausfüllhilfe für den Antrag zur Verfügung gestellt. Auf die Internetseite gelangen Sie HIER


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Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg stellt auf seiner Internetseite www.hef-rof.de aktuelle Informationen zum Coronavirus zur Verfügung und informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis.

Informationen zu den Fragen
Wie kann ich mich vor dem neuartigen Coronavirus schützen? Wie verhalte ich mich bei Symptomen? Wo kann ich mich informieren?
finden Sie HIER

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