Berichte

Pressemitteilung Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement vom 31.08.2022
L 3251 B: Neubau der Fahrbahn sowie der Unterführung des Flutgrabens bei Bosserode

Zwischen Bosserode und der Landesgrenze nach Thüringen wird ab Montag, 5. September zunächst die Kreisstraße 59 gesperrt und bis zum 12. September aufgeweitet. Ab Montag,12. September beginnen dann an der Landesstraße 3251 B im Landkreis Hersfeld Rotenburg die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn und Unterführung der L 3251 B. Die Arbeiten erfolgen zwischen dem Abzweig nach Bosserode sowie Abzweig der K 59. Der Bauabschnitt erstreckt sich auf einer Länge von etwa 250 Metern. Vor Ort wird die Unterführung des Flutgrabens durch einen Neubau ersetzt. Darüber hinaus werden die Fahrbahn sowie die Anschlussbereiche erneuert.

Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden sowie der Mitarbeitenden auf der Baustelle zu gewährleisten, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung ausgeführt werden.
Während der Sperrung der K 59 zwischen dem 5. und 12. September wird der Verkehr von Bosserode zur Landesgrenze nach Thüringen über die L 3251 sowie L 3251 B in beide Richtungen umgeleitet.
Ab dem 12. September erfolgt dann die Vollsperrung der L 3251 B. Hierzu erfolgt die Umleitung von Bosserode zur Landesgrenze über die K 59 in beide Richtungen und ist entsprechend ausgeschildert.

Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauzeit. Das voraussichtliche Bauende der Gesamtmaßnahme ist für Ende Oktober angesetzt.

Mehr zu Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene finden Sie unter mobil.hessen.de.

Erster Fall von Affenpocken im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bestätigt
Gesundheitsamt informiert über Affenpocken

Hersfeld-Rotenburg, 11. August 2022 – Bei einer Person aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurde labortechnisch die Diagnose einer Infektion mit Affenpocken bestätigt. Die Person befindet sich in ärztlicher Behandlung und wird vom Gesundheitsamt begleitet. Die Kontaktpersonen wurden ermittelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Eine Gefahr für die Allgemeinheit wird sowohl vom RKI als vom Gesundheitsamt derzeit als gering eingestuft, heißt es vom Gesundheitsamt.

Gesundheitsamt hilft bei Fragen weiter – Impfstoff vorhanden

Personen, die den Verdacht hegen, sich angesteckt zu haben, sollen sich umgehend an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt wenden. Außerdem stehen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes vertraulich zur Beratung und Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Impfungen über das Gesundheitsamt zu organisieren, entsprechender Impfstoff steht für den Landkreis bereit.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken.html sowie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/affenpocken.

Hintergrundinformationen Affenpocken

Die Weltgesundheitsorganisation hat am 22. Juli 2022 aufgrund des Affenpocken-Ausbruchs den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Ein solcher Notstand liegt vor, wenn der Ausbruch einer Krankheit ein Risiko für die öffentliche Gesundheit in mehreren Ländern darstellt und eine internationale Koordination notwendig ist. Während sich das Coronavirus durch virushaltige Partikel verbreitet, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen entstehen, erfolgen Infektionen mit Affenpocken nach derzeitigem Wissensstand in der Regel durch engen Körperkontakt. Eine Übertragung kann unter anderem durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten und den typischen Hautveränderungen der Affenpocken-Infizierten stattfinden. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist eine Impfung für die allgemeine Bevölkerung nicht notwendig. In Deutschland wird durch die Ständige Impfkommission eine Impfung gegen Affenpocken lediglich für bestimmte Risikogruppen und Menschen empfohlen, die engen Kontakt zu Infizierten hatten. In Deutschland sind mittlerweile mehr als 2724 Affenpocken-Infektionen nachgewiesen worden, davon in Hessen 115.

Presseinformation des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vomk 09.08.2022:

Anhaltend weiter verbreitet hohe Waldbrandgefahr in Hessen
Zweithöchste Alarmstufe bleibt bestehen

Das Hessische Umweltministerium warnt aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der Trockenheit weiterhin vor hoher Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Landes.

Die Niederschläge in der vergangenen Woche haben nur zu einem vorübergehenden und sehr lokalen Rückgang der Gefahr geführt. Große Teile Hessens sind seit längerem ohne ergiebige Niederschläge geblieben. Eine Umstellung der Wetterlage verbunden mit nachhaltig ausreichenden, landesweiten Niederschlägen ist aktuell nicht in Sicht.

Für die laufende Woche und das Wochenende wird verbreitet mit einer mittleren bis hohen, lokal sogar sehr hohen Waldbrandgefahr für Hessen gerechnet. Daher bleibt die zweithöchste Alarmstufe für Waldbrandgefahr, Alarmstufe A, die seit dem 18. Juli gilt, auch weiterhin bestehen.

Nach derzeitigem Stand kam es in Hessen in diesem Jahr bisher zu rund 160 Waldbränden mit einer Schadfläche von etwa 43 Hektar. Seit dem Ausrufen der Alarmstufe A am 18. Juli gab es mindestens 50 Waldbrände mit einer Schadfläche von etwa 30 Hektar.

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung um Verständnis gebeten.

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen muss darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Bereits bestehende Einschränkungen, Absperrungen und Verbotsschilder weisen auf besondere Gefahrenpunkte hin und sind zu beachten.

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch durch entlang von Straßen achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie hier: https://umwelt.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr

Pressemitteilung Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement vom 21.07.2022
L 3251A/L 3306: Fahrbahn zwischen Abzweig Bodesruh und Hönebach wird saniert

Hessen Mobil erneuert die Fahrbahn der Landesstraßen 3251 A und 3306 zwischen dem Abzweig Heringen-Bodesruh und Wildeck-Hönebach auf einer Gesamtlänge von rund 2,5 Kilometern. Gebaut wird von Montag, 25. Juli bis voraussichtlich im September dieses Jahres. Im Zuge der auszuführenden Bauarbeiten muss die Straße voll gesperrt werden, damit die Sicherheit der Beschäftigten der Baustelle sowie der Verkehrsteilnehmenden gewährleistet werden kann.

Bei der Sanierung wird die Fahrbahn erneuert und Arbeiten an den Nebenanlagen durchgeführt. Bei diesen werden unter anderem die Entwässerungseinrichtungen sowie die Bordsteinanlagen zurückgebaut und neu errichtet, die Zufahrten zu forst- und landwirtschaftlichen Flächen erneuert sowie Bankette hergestellt.

Die Bauarbeiten der L 3306 erstrecken sich vom Abzweig Heringen-Kleinensee bis zur Ampelkreuzung des Abzweigs Friedewald/Ronshausen/ Obersuhl in Hönebach.

Die Zufahrt zum Kali + Salz-Gelände über Bodesruh ist über die L 3306 und L

3251 A möglich. Die Umleitung während der Vollsperrung führt für Pkw über Hönebach, Großensee und Kleinensee. Lkw, die in Richtung Heringen unterwegs sind, werden über Friedewald, Herfa, Herfagrund und Wölfershausen umgeleitet. Die Umfahrungen gelten in beide Richtungen und sind entsprechend ausgeschildert.

Hessen Mobil bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der notwendigen Bauarbeiten für eine höhere Verkehrssicherheit.

Mehr über Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene unter mobil.hessen.de.

99.000 Euro für Ideen zur Entwicklung der Region
Regionalbudget fördert 17 Projekte im Kreis

Hersfeld-Rotenburg, 13. Juli 2022 – Mit einem großen Lächeln kamen Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth – diesmal in seiner Funktion als Vorsitzender des Leader-Beirats Hersfeld-Rotenburg – und Regionalmanagerin Sigrid Wetterau in das Landratsamt in Bad Hersfeld. Sie hatten gleich 17 Mal Grund zur Freude, denn Landrat Torsten Warnecke übergab ihnen einen Förderbescheid über insgesamt 98.710 Euro. Mit dem Geld aus dem Regionalbudget werden 17 regionale Kleinprojekte in den Kommunen des Kreises unterstützt.

Das Förderprogramm hat Landrat Torsten Warnecke als Riesenchance für die Kommunen des Landkreises bezeichnet: „Ich bin begeistert, wie viele Projekte hier hauptsächlich von Ehrenamtlichen umgesetzt werden.“ Dabei gehe es nicht nur darum, dass jeder schlicht und einfach etwas für den jeweiligen Verein, Kommune oder Organisation tue, so der Landrat. „Alle Projekte kommen letztlich der Allgemeinheit zu Gute. Sie sorgen dafür, Leben in die Dorfgemeinschaften zu holen.“ Er ist sich sicher, wenn alle Projekte abgeschlossen seien, werde der Landkreis noch ein Stück attraktiver sein.

Die entsprechenden Bescheide für die Projekte leitet das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg an die Empfänger weiter. 88.838 Euro steuern Land und Bund über das GAK-Programm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) bei. Den Rest trägt die Leader-Region Hersfeld-Rotenburg. Die Kommunen, Organisationen, Vereine und Initiativen aus dem Kreis hatten sich mit insgesamt 23 Anträgen auf den Förderaufruf beworben. Unterstützungsfähig waren letztlich 17 kreative Projekte aus den Bereichen Kultur, Natur, Tourismus, Bildung sowie Vorhaben zur Gestaltung der Identität der Region.

„Wir sind froh, dass wir von 23 Anträgen 17 kreative Ideen unterstützen dürfen“, sagen Sigrid Wetterau und Alexander Wirth, „so konnten wir fast alle zufriedenstellen.“ Voraussetzung für die Förderung sei allerdings auch, dass die Projekte bis Mitte Oktober abgeschlossen sein müssen, erklärt Sigrid Wetterau. „Aber das wird zu schaffen sein. Der Ehrgeiz wurde spätestens jetzt mit der Förderzusage gepackt“, motiviert sie die Projektträger. Einige Vorhaben haben bereits begonnen und wurden teilweise auch schon fertiggestellt: „Vor zwei Wochen zum Beispiel fand im Philippsthaler Schlosspark ein OpenAir-Konzert statt, da konnten die neuen Stühle der Marktgemeinde schon genutzt werden“, blickt Wetterau auf das Event zurück. Auch Alexander Wirth ist sich sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger bei künftigen Veranstaltungen im Landkreis von den Anschaffungen über das Regionalbudget profitieren werden. 

Das sind die 17 Projekte, die sich beworben und jetzt unterstützt werden:

  • Unser Solz: Erweiterung der Ausstattung des Solzer Dorftreffs mit Kuchentheke, Kühlregal und Kassentisch
  • Naturleben Waldhessen: Ausstattung des Bauwagens mit Bänken, Tischen und Regalen für den Waldkindergarten Waldfüchse
  • Marktgemeinde Philippsthal (Werra): Anschaffung einer Außenbestuhlung für Open Air Veranstaltungen
  • Marktgemeinde Haunetal: Pflanzung von fruchtenden Bäumen und Sträuchern als (essbare) Landschaftselemente und Bildungsobjekte an den Wanderwegen
  • Stadt Bebra, Fachdienst Generationen: "Wir gestalten be!bra" - Junge Leute bauen die jüdische Synagoge Bebras als Modell nach
  • Förderverein Jüdisches Museum: Schaukasten mit Infotafel zur Stärkung der jüdischen Erinnerungskultur
  • Backhaus am Platzborn: Errichtung Schutz für Lagerplatzes Brennholz und Windschutz am Backhaus
  • Gemeinde Hauneck: Errichtung Insektenhotel und Infotafel an der KITA/Grundschule
  • wortreich Bad Hersfeld: Anschaffung des interaktiven und gestengesteuerten Museumsexponats "Monkey Business" zum Umgang mit digitaler Kommunikation
  • Stadtentwicklung Bebra: Ausweisung von Wanderparkplätzen mit Infotafeln zu den Quincunx-Wanderwegen
  • Kanuwanderer Bad Hersfeld 1986: Anschaffung von drei neuen Booten zur Erweiterung des Bestandes & zur Stärkung des Kursangebots (zum Beispiel bei der Volkshochschule)
  • DRK Schenklengsfeld: Ausstattung des Lindenblütenfestes mit vier Großschirmen zur flexiblen Nutzung
  • Radsportverein 05 Ronshausen: Anschaffung von Kunstfahrrädern für die Ausbildung im Kunstradfahren
  • Kreisstadt Bad Hersfeld: Gedenktafel für Zwangsarbeiter der Benno Schilde AG
  • Erlebnisregion Mittleres Fuldatal: Fortbildungen für Gastgeber im Tourismus "Verkaufen  mit Herz" und "Wertschätzende Kommunikation"
  • Unser Dorf Sterkelshausen: Anschaffung von drei Waldsofas für beliebte Aussichtspunkte an Wanderwegen
  • Freunde des Tannenberg: Bau einer Treppe als Verbindung zwischen Kernburg und neuem Festplatz

Förderaufruf Regionalbudget 2023

Sigrid Wetterau weist darauf hin, dass die Leader-Region auch im kommenden Jahr eine Förderung für kleinere Projekte anbieten werde. Interessierte sollten sich Projektideen bereits jetzt vormerken. Das Angebot richte sich an Kommunen, Organisationen, Vereine, Initiativen und Privatpersonen aus den 16 Gemeinden und Städten der Leader-Region Hersfeld-Rotenburg. Vorhaben von Privatpersonen müssen der Öffentlichkeit zugutekommen.

Weitere Informationen gibt es direkt beim Regionalforum im Internet unter www.regionalforum-hef-rof.de. Bei Fragen helfen die Mitarbeitenden des Regionalforums telefonisch unter 06621 944171 weiter.

Regionalbudget

Landrat Torsten Warnecke (erster von rechts) überreichte den Förderbescheid aus dem Regionalbudget an die Vertreter der Leader-Region Hersfeld-Rotenburg: Sigrid Wetterau vom Regionalmanagement, Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth als Vorsitzenden des LEADER-Beirats und Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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