Berichte

Wasserentnahme ist ab sofort verboten
Kreis reagiert auf Trockenheit - Hohe Strafen

Hersfeld-Rotenburg, 1. Juli 2022 – Ab sofort ist die Wasserentnahme aus allen Flüssen, Bächen und Seen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wegen der anhaltenden Trockenheit und fehlender Niederschläge verboten beziehungsweise nur noch stark eingegrenzt möglich. Das hat der Landkreis als zuständige Untere Wasserbehörde (UWB) per Allgemeinverfügung angeordnet. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro, teilt der Kreis mit.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben sich in den Seen, Flüssen und Bächen sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Eine Änderung sei derzeit nicht absehbar, begründet die stellvertretende Leiterin der UWB Grit Riesner das Wasserentnahmeverbot aus oberirdischen Gewässern. Es bestehe die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört werde. Landrat Torsten Warnecke appelliert daher an das persönliche Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung: „Bitte gehen Sie sorgsam mit der Ressource Wasser um und verschärfen Sie die Situation nicht noch, indem Sie den Gewässern illegal Wasser entnehmen, um ihren Garten zu bewässern.“

Das Verbot gilt nicht für all jene, die eine sogenannte „wasserrechtliche Erlaubnis zur Wasserentnahme“ erteilt bekommen haben und für alle, die ihre Tiere mit Wasser versorgen. Sollten sich die Pegelstände in den Gewässern weiter verschlechtern, sei jedoch nicht auszuschließen, dass möglicherweise auch diese Erlaubnisse eingeschränkt werden müssen, so Riesner.

Der Landkreis weist darauf hin, dass die Einhaltung des Verbots überwacht werde. Wer gegen das Wasserentnahmeverbot verstößt, für den kann es richtig teuer werden. Die Ordnungswidrigkeit kann im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden, teilt der Kreis mit.

Die Allgemeinverfügung gibt es hier .

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Interfraktioneller Arbeitskreis Rundwanderwege der Gemeinde Wildeck – Interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit gesucht!

Deutschland erlebt einen Wanderboom. Wandern ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, von dem gerade ländliche und damit strukturschwache Regionen profitieren. Der Trend zu verstärkten Freizeitaktivitäten im Freien, sicherlich verstärkt durch die Corona-Pandemie, um sich in der Natur erholen und abschalten zu können, war ein Grund mehr, um den Gemeindevorstand der Gemeinde Wildeck mit der Bildung eines interfraktionellen Arbeitskreises zu beauftragen. Ziel ist es, zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein Konzept zu entwickeln, das Wildeck als wanderfreundliche Kommune noch bekannter und attraktiver macht.

Zunächst sollen die Wildecker Rundwege katalogisiert und begutachtet werden, um anschließend ein tragfähiges Konzept zur Entscheidung vorlegen zu können. Die Mitarbeit ist gelebte Bürgerbeteiligung.

Das erste gemeinsame Treffen wird am Dienstag, 28. Juni 2022, 18:30 Uhr im NABU-Haus Obersuhl stattfinden. Wir bitten interessierte Bürgerinnen und Bürger sich unter (06626) 920012 anzumelden. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit.

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