Berichte

Ergebnisse der Verkehrsmessungen im Obersuhler Hessenweg

Aufgrund der zuletzt aufgetretenen Diskussionen um eine verkehrsrechtliche Änderung des Hessenweges in Obersuhl, wurden seitens der örtlichen Straßenverkehrsbehörde zwei Verkehrsmessungen in Bereichen des Hessenweges - Höhe Hausnummer 14 und 22 - durchgeführt.

Gemessen wurden hierbei die gefahrenen Geschwindigkeiten in beiden Fahrtrichtungen. Erwähnenswert ist, dass das Messgerät zwischen Fahrrad, Van, Lkw und Pkw unterscheiden kann und die Messungen immer eine Woche andauerte (jeweils von Montag bis Montag).

Im Bereich Hessenweg 14 wurden insgesamt 449 Fahrzeuge festgestellt, davon 233 Fahrräder. Das entspricht einer Prozentzahl von 52 %.

Von den verbleibenden 216 Fahrzeugen sind 173 (80 %) in Ost-West-Richtung unterwegs gewesen. Das Aufkommen an Kraftfahrzeugen pro Tag lag bei 48, von denen 85 % unter 20 km/h gefahren sind.

Dies entspricht auf 16 Stunden bezogen einer Fahrzeugdichte von 3 Fahrzeugen pro Stunde.

Im Bereich Hessenweg 22 wurden insgesamt 298 Fahrzeuge festgestellt, davon 26 Fahrräder. Von den verbleibenden 272 Fahrzeugen sind 227 (83,5 %) in Ost-West-Richtung unterwegs gewesen. Das Aufkommen an Kraftfahrzeugen pro Tag lag bei 42, von denen 85 % zwischen 29 und 34 km/h fuhren.

Die Fahrzeugdichte beträgt auf 16 Stunden bezogen 2,6 Fahrzeuge pro Stunde.

Wildeck, 16.08.2017

Alexander Wirth
Bürgermeister

Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes

Unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt das Eisenbahn-Bundesamt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr. Die gesetzlichen Regelungen finden sich in § 47 lit. a-f Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Bis zum 25. August 2017 hat die Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zu beteiligen.

Das Eisenbahn-Bundesamt bietet hierzu eine Informations- und Beteiligungsplattform an, die über die folgende Adresse im Internet erreichbar ist: www.laermaktionsplanung-schiene.de

Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230 in 14412 Potsdam geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

Aus- und Weiterbildung erfolgreich beendet!

bestandene aus weiterbildung

Obersuhl. Zu ihren erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen durfte Bürgermeister Alexander Wirth gleich zwei Mitarbeiterinnen und einem Mitarbeiter gratulieren: Frau Theresa Löffler beendete ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten und Frau Christina Wehnes sowie Herr Daniel Jasiulek ihre dreijährige Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin bzw. Verwaltungsfachwirt.

Alle drei Absolventen glänzten mit der Endnote „gut“. Bürgermeister Wirth war sehr erfreut über diese Leistungen und überreichte den beiden Mitarbeiterinnen einen schönen Blumenstrauß sowie dem Mitarbeiter Herrn Jasiulek eine „Ahle Wurscht“. Unsere neue Verwaltungsfachangestellte Frau Löffler konnte sich weiterhin über ein zunächst befristetes Arbeitsverhältnis bei der Gemeinde Wildeck freuen.

Jetzt gilt es für die Verwaltungsleitung, die drei Beschäftigten mit angemessenen Aufgaben zu betrauen, damit sie das erlernte Wissen in die Tat umsetzen können.

Erkundungsmaßnahmen entlang des Weihetals bis in den Ortsbereich von Richelsdorf

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Richelsdorfer Hütte liegen Bodenbelastungen durch Schwermetalle vor, die zu einer Beeinflussung des Bodens und des Grundwassers v.a. durch die Schwermetalle Zink und Cadmium sowie durch das Halbmetall Arsen geführt haben. Die Schlacken aus der Kupfererzverhüttung wurden flächenhaft auf der Talsohle abgelagert. Die Produktionsrückstände aus der Weißpigmentproduktion wurden als sogenannte „Zinkhalde“ am nördlichen Talrand aufgehaldet.

Vor diesem Hintergrund finden seit Oktober 2016 entlang des Weihetals in der Ortslage von Richelsdorf durch die HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) im Auftrag des Regierungspräsidiums Kassel, Abteilung Bad Hersfeld Untersuchungen zur Aufnahme der Schwermetallbelastungen in den oberflächennahen Bereichen statt. Die untersuchten Flächenbereiche erstrecken sich vom westlichen Ortsrand bis in die Ortsmitte von Richelsdorf, genauer gesagt bis zum Feuerwehrgerätehaus.

Zur Entnahme von Bodenproben wurden insgesamt 72 Bohrsondierungen bis in eine Tiefe von ca. 5,0 m niedergebracht. Derzeit laufen die chemischen Analysen zur Bestimmung der Schadstoffgehalte. Wie die bis dato vorliegenden Ergebnisse zeigen, wurden auf den nördlich des neuen Sportplatzes, ansteigenden landwirtschaftlichen Nutz- und Kleingartenflächen keine nutzungsrelevant erhöhten Schwermetall- und Arsengehalte festgestellt. Gleiches gilt für die untersuchten Flächen des alten und neuen Sportplatzes.

Anders sieht die Belastungssituation im Bereich der im Weihetal gelegenen Freizeitflächen (Minigolfanlage und Kinderspielplatz) aus. Hier weisen die bereits vorliegenden Untersuchungsergebnisse auf erhöhte Schadstoffgehalte hin. Aus Vorsorgegründen wurden die Minigolfanlage und die Spielplatzfläche von der Gemeinde vorläufig für die Nutzung gesperrt.

Derzeit werden die Ergebnisse aus den Untersuchungsmaßnahmen auf den Privatgrundstücken zwischen dem alten Sportplatz und dem Feuerwehrgerätehaus ausgewertet. Ob und inwieweit hier weiterführende Maßnahmen eingeleitet werden müssen, wird aktuell noch geprüft.

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