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Grenzmuseum und Grenzlehrpfad in Wildeck-Obersuhl

Beobachtungstürme, Metallgitterzäune, Stacheldraht, Sperrgräben, Bunker und Hundelaufanlagen: Sperrmaßnahmen auf einer Länge von 1.393 Kilometern mitten in Deutschland - mitten im 20. Jahrhundert. In der DDR nannte man dies "Staatsgrenze West". Im Sprachgebrauch der Bundesrepublik hat sich die Bezeichnung "Zonengrenze" erhalten. Die Grenzziehung zerschnitt insgesamt 32 Eisenbahnstrecken, 31 Bundesstraßen, 140 Landstraßen, dazu eine Vielzahl von Feld- und Wirtschaftswegen. Mit 763 km Länge verfügte Thüringen über den längsten Abschnitt der ehemals innerdeutschen Grenze. Der Grenzabschgnitt zwischen Hessen und Thüringen betrug ca. 270 km.

Durch das Grenzmuseum Obersuhl (seit 2005) und dem Grenzlehrpfad Obersuhl (seit 2009) wird die Unmenschlichkeit dieser ehemaligen Grenze und deren Auswirkungen auf das Leben auf beiden Seiten des Zaunes, mit regionalem Bezug, deutlich gemacht.

Grenzmuseum:
Das Grenzmuseum Obersuhl ist vom April bis September jeweils Sonntag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Zurzeit ist wegen der Corona-Pandemie das Museum geschlossen.

Grenzlehrpfad:
Der Grenzlehrpfad ist frei zugänglich und ganzjährig zu besichtigen. Geführte Wanderungen können vereinbart werden:
Hans-Karl Gliem, Tel.: 06626-1243, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Jürgen Gießler, Tel.: 06626-77110

Zurzeit werden wegen der Corona-Pandemie keine Wanderungen durchgeführt.

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